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Radtour durch Neusseland

Nachdem Corinna im Oktober 2007 das Studium beendete, war klar, dass mal wieder eine Radtour fällig ist!! Schnell war klar, dass es während der Wintermonate in Deutschland auf die Südhalbkugel gehen sollte. Nach einigem Überlegen, ob Südamerika oder Ozeanien, viel die Wahl schnell auf Neuseeland...

Mitte November ging es also los. Nach zwei Tagen Zwischenstopp in Seoul und einer tollen Stadtführung kamen wir in Auckland an. Dort standen ebenfalls zwei Tage Stadtbesichtigung auf dem Programm, dann radelten wir endlich los. Zunächst ging es zur und quer über die Coromandel-Halbinsel zu den Cathedral Coves und zum Hot Water Beach. Anschließend fuhren wir quer durchs Landesinnere der Nordinsel und bestaunten die thermische Aktivität des Gebietes um Rotorua. Vorbei an qualmenden Seen, spuckenden Schlammlöchern und hoch spritzenden Geysiren fuhren wir zum Lake Taupo und an den schneebedeckten Bergen des Tongariro-Nationalparks vorbei. Durch das abgelegene Tal des Whanganui-Flusses ging es auf einer Schotterstraße wieder an die Küste und weiter nach Wellington. Von dort setzten wir mit der Fähre über auf die Südinsel. Dort fuhren wir gegen den Uhrzeigersinn, also zunächst am Buller River entlang an die Westküste. Dort fuhren wir nach Süden zu den beeindruckenden Eismassen der Gletscher. Von Queenstown setzten wir mit einem Boot über den See um eine kleine abenteuerliche Straße mit mehreren Flussquerungen nach Te Anau zu nehmen. Nach dem Besuch der Glühwürmchen-Höhlen und des fantastischen Milford Sounds fuhren wir durch die Catlines nach Dunedin, einer "älteren" schottischen Stadt. Dort konnten wir auf einer vorgelagerten Insel, der Otago Peninsula, Seelöwen, seltene Gelbaugenpinguine und sogar Albatrosse beim Brüten und viele weitere Vögel bewundern. Von Christcurch, einer netten Studentenstadt, traten wir den Heimweg an.